Mit Kreditkarten können Dienstleistungen und Waren in Geschäften und über das Internet gekauft werden. Außerdem können Inhaber, die zu ihrer Karte noch eine PIN erhalten haben, mit der Karte Bargeld am Schalter abheben. Kreditkarten sind kleine Plastikkarten, die verschiedene Informationen in sichtbarer und unsichtbarer Form enthalten. Damit können die Händler und die Kreditkartenfirma sowie die Bank gezielt einen Kauf dem Inhaber einer Karte zuordnen.
Auf der Kartenvorderseite sind der Name des Inhabers, die 16-stellige Kartennummer und das Gültigkeitsdatum aufgeprägt. Einige Firmen prägen nur das “gültig bis-Datum”, andere zusätzlich auch das “gültig ab-Datum”. Ist ein “gültig ab-Datum” vorhanden, kann die Karte erst ab diesem Datum und nicht bereits vorher eingesetzt werden. Die Kreditkarte erhält auf der Rückseite einen Magnetstreifen, in dem alle Daten zur Identifizierung der Karte noch einmal elektronisch verschlüsselt gespeichert sind, das Unterschriftenfeld und einen Sicherheitscode, der auch als CVV2 abgekürzt wird. Dieser Code, auch als Kartenprüfnummer bezeichnet, befindet sich meist im Unterschriftenfeld. Die Kartenprüfnummer besteht aus den letzten 3 Ziffern im Unterschriftenfeld. Sie wird bei Internet-Käufen zur Bestätigung des Kaufs abgefragt.
Bei jeder Bezahlung mit der Karte werden die Kartendaten heute automatisch an den Kartenlesegeräten eingelesen und es findet in der Regel sofort eine Autorisierung der Zahlung durch das Karteninstitut statt. Bei dieser Autorisierung wird geprüft, ob der Kreditkartenverfügungsrahmen für die Höhe der Zahlung ausreicht und ob die Karte nicht gesperrt ist. Ist die Autorisierung erfolgreich, wird ein Beleg ausgedruckt, den der Karteninhaber unterschreibt. Danach vergleicht der Händler die Unterschrift auf dem Beleg mit der Unterschrift auf der Kartenrückseite. Ist alles in Ordnung, ist die Bezahlung gültig und wird später vom Kundenkonto abgebucht.
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